Unsere sympathischen Freunde von FIVE O SEVEN haben es wieder getan und uns mit ihrem neuen Longplayer „Linnet“ beglückt.
Schon mit dem Erstling „Turn On The Night“ konnten die Jungs bei mir punkten, aber man merkte damals deutlich, dass da noch Luft nach oben war und sich die Band mehr oder weniger noch in der Findungsphase befand. Genau das haben sie jetzt mit „Linnet“ eindrucksvoll wettgemacht. Herausgekommen ist eine Scheibe, die Laune verbreitet – und zwar verdammt gute Laune.
Von klassischen Rockern bis hin zu groovenden Halftime-Nummern ist alles dabei. Schon beim Opener „Until You’re here“ merkt man genau, wohin die Reise geht: Good-Feel-Rock vom Feinsten.
Mit dem Titeltrack „Linnet“ wird es etwas langsamer, was aber durch den tollen Chorgesang sofort wieder wettgemacht wird. Es groovt, es rockt – hell yeah, so macht Rock Spaß.
Mit „Summerdays“ wird es wieder melodischer, und spätestens jetzt wird immer klarer, was die Jungs wollen: gute Laune verbreiten. Und die habe ich bereits beim dritten Song.
Wer auf die gute alte Cowbell steht, bekommt sie bei „Ring The Bell“ kräftig um die Ohren gehauen. „Elevator To The Sky“ kommt anschließend mit kräftigen Gitarren und starken Gang Chants um die Ecke.
„Stay“ liefert wieder alles, was man sich als Melodic Heavy Metal Fan wünscht. Es klingt irgendwie altbacken, aber gleichzeitig modern – und genau das macht den Reiz aus, den das Trio auf „Linnet“ präsentiert.
„What I Got“ ist einer meiner Favoriten des Albums. Die tiefe Stimme passt so geil zum Song, das Teil hat richtig Charakter. Sehr geil – und spätestens hier war ich gespannt, was noch kommt.
Beim drittletzten Song dieses Killer-Albums liefern FIVE O SEVEN mit „Radio Rock“ einen weiteren Knaller ab. Jetzt hat mich die Band endgültig hundertprozentig gepackt, und „Linnet“ wird bei mir definitiv in Dauerschleife rocken.
Mit „Waiting For Tonight“ folgt ein weiterer Killertrack, bei dem vor allem der Bass genial zur Geltung kommt. Die Zwischenrufe, die auch genauso von The BossHoss kommen könnten, passen perfekt in dieses vor guter Laune strotzende Album.
Mit „WYSIWYG Deal“ verabschieden sich FIVE O SEVEN schließlich – und ich bin mir sicher: Mit diesem Hammeralbum werden sie noch viele neue Fans dazugewinnen.
Ich kann euch „Linnet“ nur wärmstens empfehlen.
