Thrash-Metal-Legende Gary Holt von EXODUS hat in einem neuen Interview überraschend ehrlich über das Älterwerden, körperliche Probleme und ein mögliches Karriereende gesprochen. Der Gitarrist stellte klar, dass er nicht „auf der Bühne sterben“ möchte und inzwischen intensiv über seine eigene Sterblichkeit nachdenkt.
Besonders emotional wurde Holt, als er sich an die letzten SLAYER-Shows erinnerte. Laut eigener Aussage habe er während „Angel Of Death“ selbst Tränen in den Augen gehabt. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass EXODUS momentan stärker denn je seien und noch „eine Menge Benzin im Tank“ hätten.
Trotzdem macht Holt kein Geheimnis daraus, wie hart über vier Jahrzehnte Thrash Metal für den Körper sind. Schulter-, Hand- und Ellenbogenprobleme begleiten ihn bereits heute. Genau deshalb arbeitet die Band aktuell mit Hochdruck an neuem Material – solange es noch möglich ist.
Eine Aussage, die viele Metalheads nachdenklich stimmen dürfte. Die Helden unserer Jugend werden älter – und irgendwann wird auch bei den größten Thrash-Ikonen der letzte Vorhang fallen.
Wie seht ihr das? Sollte eine Band rechtzeitig aufhören oder weitermachen, solange noch Leidenschaft da ist?