Das 2017 veröffentlichte Album „Incendiary“ des schwedischen AOR Projektes CODE RED wird im Juli in einer auf 300 Stück limitierten Auflage neu aufgelegt. Dies macht durchaus Sinn, da das Original Album von AOR Heaven mittlerweile im Preis angestiegen ist falls man eines auftreiben kann, es befinden sich außerdem drei zusätzliche Songs auf der Neuauflage.
Angeführt wird CODE RED von Sänger und Gitarrist Ulrick Lönnqvist, noch dabei sind die beiden Gitarristen Morgan Jensen und Oscar Bromvall, Tastenmann Kaspar Dahlqvist, Bassist Michael Palace, und Daniel Flores am Schlagzeug. Ulrick besitzt ein Stimme die sich in einer Tonlage befindet die keinen Anlass zum Mosern gibt. Er befindet sich dabei in den mittleren Tonlagen ohne dabei zu weit hoch zu gehen, einfach eine gesunde Wohlfühlzone ohne große Spielerei. Die Gitarren bilden mit ihrer dezenten und trotzdem auffälligen Spielweise mit dem Tastenmann ein Gespann bei dem sich keiner der Protagonisten in den Vordergrund drängt. Der Bass verrichtet unauffällig und dennoch gut hörbar seinen Part, Das Schlagzeug agiert auch nicht mit roher Gewalt, sondern hält sich zurück um nicht für zu viel Unruhe zu sorgen. Die Produktion klingt kräftig und besitzt die richtige Dosis an Druck.
CODE RED bewegt sich auf dem Album im AOR bis in den Melodic Rock ohne dabei die Melodien und Harmonien aus den Augen zu verlieren. Denn Harmonie wird auf „Incendiary“ sehr groß geschrieben und mit den feinen und zuckersüßen Melodien ergibt sich ein sehr Positives Gesamtbild das den Hörer von der ersten Note an in seinen Bann zieht und nicht mehr locker lässt. CODE RED haben einen echten Schwedenhappen an den Start gebracht, der alles mitbringt was man von einem skandinavischen AOR Album erwartet, und das alles auf einem traumhaften Level. Vergleiche lassen Bands wie Creye, Bad Habit, Alien, Age Of Reflection, Angeline, Arctic Rain, Autumn’s Child, C.O.P. und Care Of Night zu. Alles Bands die sich in der selben Schnittmenge wie CODE RED bewegen und da gibt es noch sehr viele die man als Vergleiche nennen könnte, die ebenfalls verdammt starkes Songmaterial am Start haben. Die beiden Bonus Tracks fügen sich qualitativ nahtlos in das Album ein, allerdings befindet sich der Sound nicht auf dem selben Niveau wie beim Album. Die enthaltene Demo Version kann mit den anderen Titeln nicht mithalten, warum man Demos als Zugabe auf ein Album packt wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.
Leider bis jetzt das einzige Album von CODE RED, bei der Qualität der Songs will man nicht wissen wie viele nicht für das Album berücksichtigt wurden und wie gut die sein könnten.
Anspieltipps:
I Won’t Be Your Hero
Heat Of The Night
Lift Me Up
My Hollywood Ending
Eternal Pretender
Forever And A Day
Are You Leaving Now
Tracklist:
01. I Won’t Be Your Hero
02. Heat Of The Night
03. Lift Me Up
04. My Hollywood Ending
05. Saving Grace
06. Eternal Pretender
07. Like I Remember You
08. Forever And A Day
09. Returning The Flame
10. Are You Leaving Now
11. Into The Fire (Bonus Track)
12. Some Of Us (Bonus Track)13. Saving Grace (Demo Version)
Laufzeit: 60:11
Label: Pride & Joy Music
VÖ: 17.07.2026
Genre: AOR
Video: https://www.youtube.com/watch?v=tjzSatRPrBM
https://www.youtube.com/watch?v=YM9qRzh1YQQ
https://www.youtube.com/watch?v=cAB3VjmS2dE
Link: https://www.facebook.com/CodeRedSweden/
8,5/10