Die Arbeiten am nächsten Queensrÿche Studioalbum laufen auf Hochtouren. Sänger Todd La Torre hat jetzt erste spannende Details zum Nachfolger von Digital Noise Alliance aus dem Jahr 2022 verraten.
Demnach wird das neue Werk ein Konzeptalbum sein – allerdings nicht als Fortsetzung von Operation: Mindcrime. Stattdessen greift die Band ein Thema auf, das bereits auf ihrer legendären Debüt EP beziehungsweise den frühen Veröffentlichungen angelegt wurde und seitdem nie wieder aufgegriffen wurde.
Musikalisch dürfen sich Fans auf eine deutliche Rückbesinnung auf den klassischen Queensrÿche Sound freuen. La Torre beschreibt die neuen Songs als stilistisch näher an der Queensrÿche EP, Warning und Rage For Order, ergänzt um moderne Elemente. Damit scheint die Band bewusst ihre musikalischen Wurzeln wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Aktuell entsteht das Material zwischen den zahlreichen Tourneen der Band. Laut La Torre liegen bereits viele Demos vor, einige Songs wurden sogar schon mit Gesang aufgenommen. Die größte Herausforderung sei derzeit schlicht die knappe Zeit zwischen den Konzerten.
Auch die Erzählweise des Albums soll sich von klassischen Konzeptalben unterscheiden. Anstelle einer linearen Geschichte möchte Queensrÿche eine Handlung entwickeln, die sich wie ein Film entfaltet und Raum für verschiedene Interpretationen lässt. La Torre deutete zudem an, dass die Geschichte möglicherweise über mehrere Alben hinweg weitererzählt werden könnte.
Eine weitere wichtige Information: Das kommende Album wird zugleich die letzte Veröffentlichung im Rahmen des aktuellen Vertrags mit Century Media Records sein.
Mit diesen ersten Einblicken wächst die Vorfreude auf das nächste Kapitel einer Band, die seit Jahrzehnten zu den kreativsten und einflussreichsten Namen des Progressive Metal zählt.
