Manche Songs verschwinden nie. Sie schlafen nur. Jahrzehntelang. Tief vergraben in alten Kassetten, Demo-Aufnahmen und Erinnerungen. Und irgendwann kommt der Moment, in dem sie zurückkehren – lauter, härter und entschlossener als je zuvor. Genau diesen Moment erlebt Ritchie Newton jetzt mit seinem neuen Herzensprojekt HELLFIRE & WARRECK und dem kommenden Album „Monsters From The Past“.
Dieses Album ist weit mehr als eine einfache Sammlung alter Songs. Es ist eine musikalische Wiedergeburt. Eine Rückkehr zu den Wurzeln. Und zugleich ein wuchtiges Bekenntnis zu echtem, kompromisslosem Heavy Metal.
Seit Jahrzehnten trug Newton die Erinnerung an diese Songs mit sich herum. Besonders die fünf HELLFIRE-Nummern, die damals mit Musikern aus Regensburg als 8-Spur-Demos aufgenommen wurden, ließen ihn nie los. Sie verschwanden nie aus seinem Kopf, nie aus seinem Herzen. Über all die Jahre lagen sie wie ein verborgener Schatz in seiner persönlichen Kiste der Vergangenheit – bis jetzt. Nun hat er sie wieder ausgegraben, um ihnen endlich den Sound, die Wucht und die Produktion zu geben, die sie immer verdient hatten.
Doch „Monsters From The Past“ geht noch weiter. Neben den HELLFIRE-Tracks kehren auch vier Songs von WARRECK zurück. 1993 hatte die Band eine 4-Track-EP veröffentlicht, deren schwacher Sound Newton damals so unzufrieden machte, dass er sich sogar weigerte, sie zu verkaufen. Und doch fand diese Veröffentlichung auf geheimnisvolle Weise ihren Weg in die Welt. Noch heute tauchen Exemplare in Japan oder Kanada auf – wie sie dorthin gelangt sind, weiß niemand so genau. Was blieb, war das Gefühl, dass diese Songs nie die Chance bekommen hatten, die sie verdient hätten. Jetzt bekommen sie sie.
Ergänzt wird das Material durch einen Song aus Newtons MONSTERS-Zeit aus dem Jahr 1991. Die Rede ist von „Chained To The Rhythm“, einem kraftvollen Stück, das damals gemeinsam mit Dieter Saller entstand und bis heute nichts von seiner Wucht verloren hat.
Und als wäre diese Reise in die Vergangenheit nicht schon spektakulär genug, gibt es mit „Thunder Raw“ auch noch eine komplett neue Nummer. Der Song wurde von Ritchie Newton und Markus Pfeffer geschrieben und war ursprünglich für Newtons nächstes Soloalbum gedacht. Doch schnell wurde klar: Dieser Track passt mit seiner Energie, seiner Härte und seiner kompromisslosen Ausrichtung viel besser zu HELLFIRE & WARRECK.
Für die Neuaufnahme dieser Songs hat Newton eine starke Mannschaft um sich versammelt. Am Bass steht sein alter Bandkollege Horst Zirngibl, an der Gitarre der überragende Markus Pfeffer der bereits auf Newtons aktuellem Album Higher Power den Titeltrack komponierte. Am Schlagzeug sitzt mit Jimmy Katone ein US-amerikanisches Kraftpaket, das dem Material genau den Punch geben soll, den es braucht. Der Startschuss ist bereits gefallen: Jimmy Katone hat in den USA begonnen, das Album einzutrommeln.
Der Titel „Monsters From The Past“ ist dabei bewusst gewählt. Denn dieses Album ist nicht nur musikalisch ein Blick zurück, sondern auch emotional. Newton widmet das Werk zwei Musikern von WARRECK, die leider nicht mehr unter uns sind: Heri Seidl und Hans Zallinger. Es ist ein Album aus tiefer Verbundenheit, aus Respekt und aus echter Metal-Bruderschaft.
Musikalisch darf man hier keine halben Sachen erwarten. Newton selbst beschreibt die neuen Demos als sensationell heavy, als Heavy Metal in Reinkultur, voll auf die Glocke, roh, direkt und mit genau der Energie, die man sich von einem solchen Projekt erhofft. Es geht nicht um Nostalgie allein. Es geht darum, altes Material endlich so klingen zu lassen, wie es immer hätte klingen sollen.
Die Tracklist von „Monsters From The Past“:
Rock’n Roll City (HELLFIRE)
The Evil Strikes Again (HELLFIRE)
Let It Go (HELLFIRE)
Highway Killer (HELLFIRE)
Bang Bang (HELLFIRE)
Bad To The Bone (WARRECK)
When The Sun Goes Down (WARRECK)
Hot In The Shade (WARRECK)
Highway Man (WARRECK)
Chained To The Rhythm (MONSTERS)
Thunder Raw (Newton/Pfeffer)
Mit „Monsters From The Past“ kündigt Ritchie Newton ein Album an, das Vergangenheit, Gegenwart und Herzblut auf beeindruckende Weise verbindet. Es ist die Auferstehung alter Songs, die nie sterben wollten. Es ist ein kraftvolles Statement eines Künstlers, der noch einmal dorthin zurückgeht, wo vieles begann – und es diesmal mit voller Wucht zu Ende bringt.
HELLFIRE & WARRECK sind zurück. Und diese Monster aus der Vergangenheit sind lauter denn je.![]()
