Als Alice Cooper am 25. Juli 1989 sein elftes Studioalbum Trash veröffentlichte, befand sich der Hair Metal auf seinem Höhepunkt. Anstatt gegen den Zeitgeist anzukämpfen, passte sich Cooper ihm an – ohne seine Identität zu verlieren.
Mit Produzent Desmond Child sowie einer Reihe hochkarätiger Songwriter und Musiker entstand ein Album, das modernen Arena-Rock mit dem unverwechselbaren Alice-Cooper-Charme verband.
Der größte Erfolg war ohne Zweifel Poison, der bis heute zu den bekanntesten Songs seiner Karriere zählt. Doch auch Titel wie House Of Fire, Bed Of Nails, Spark In The Dark, Only My Heart Talkin‘, This Maniac’s In Love With You und der Titelsong Trash machten das Album zu einem echten Fan-Favoriten.
Bis heute gehen die Meinungen auseinander. Für die einen ist Trash perfekt produziert und ein Paradebeispiel dafür, wie sich Alice Cooper Ende der 80er neu erfand. Andere empfinden den Sound als zu glatt und typisch für die Hochglanzproduktionen dieser Zeit.
Eines steht jedoch außer Frage: Alice Cooper verstand es wie kaum ein anderer Künstler, sich musikalisch weiterzuentwickeln und dabei authentisch zu bleiben. Er umgab sich stets mit den richtigen Produzenten, Songwritern und Musikern und schuf damit ein Album, das den Geist der späten 80er perfekt einfing.
Wie seht ihr „Trash“ heute?
- Welcher Song ist euer Favorit?
- Ist Poison zu Recht der größte Klassiker des Albums?
- War die Produktion genau richtig oder für euren Geschmack zu glatt?
- Gibt es für euch einen Füller – oder ist Trash von Anfang bis Ende ein starkes Album?
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