Am 28.Juli 1975 veröffentlichten Black Sabbath ihr sechstes Studioalbum „Sabotage“ – ein Werk, das unter außergewöhnlichen Umständen entstand.
Während der Aufnahmen befand sich die Band in einem Rechtsstreit mit ihrem ehemaligen Manager Patrick Meehan. Der damit verbundene Stress prägte nicht nur die Stimmung im Studio, sondern inspirierte auch den Albumtitel.
Musikalisch verbindet „Sabotage“ kompromisslose Heavy-Metal-Klassiker mit experimentelleren Momenten. Songs wie „Hole in the Sky“, „Symptom of the Universe“ und „Megalomania“ zählen bis heute zu den Höhepunkten des Albums. Besonders „Symptom of the Universe“ gilt für viele Musikhistoriker als einer der frühen Wegbereiter des Thrash Metal.
Für „Supertzar“ arbeitete die Band mit dem English Chamber Choir zusammen. Eine bekannte Anekdote erzählt, dass Ozzy Osbourne beim Anblick des Chors zunächst glaubte, im falschen Studio gelandet zu sein und das Studio wieder verließ.
Auch textlich verarbeitet das Album die schwierige Situation der Band. „The Writ“, einer der wenigen Songs, an denen Ozzy Osbourne selbst maßgeblich die Texte schrieb, richtet sich gegen die Machenschaften der Musikindustrie und den ehemaligen Manager.
Bis heute gilt „Sabotage“ als eines der kreativsten und kraftvollsten Alben der klassischen Black Sabbath Ära.
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