NACH BERICHTEN MEHRERER FESTIVALBESUCHER HAT DAS WACKEN OPEN AIR EIN OFFIZIELLES STATEMENT VERÖFFENTLICHT. DEMNACH SOLL EINIGEN GÄSTEN DER ZUTRITT ZUM FESTIVALGELÄNDE VERWEIGERT WORDEN SEIN, WEIL SIE SICHTBAR GEGEN RECHTS GERICHTETE PATCHES, FLAGGEN ODER SHIRTS SOWIE SYMBOLE FÜR VIELFALT TRUGEN. DIE VERANSTALTER DISTANZIEREN SICH KLAR VON DIESEM VORGEHEN.
Berichte von Festivalbesuchern sorgen für Reaktion
Das Wacken Open Air hat auf Berichte reagiert, die während des Festivals für Diskussionen sorgten. Nach Angaben des Veranstalters berichteten mehrere Gäste, dass ihnen der Zutritt zum Festivalgelände untersagt worden sei.
Als Grund seien erkennbar gegen Rechts gerichtete Patches, Flaggen oder Shirts beziehungsweise Symbole genannt worden, die für Vielfalt stehen.
Das W:O:A macht in seinem Statement deutlich, dass ein solches Vorgehen nicht der Haltung des Festivals entspricht:
„Diese Handlungen waren zu keinem Zeitpunkt in unserem Sinne.“
Wacken betont Weltoffenheit und Toleranz
Gleichzeitig nutzen die Verantwortlichen das Statement, um die grundsätzliche Position des Wacken Open Air zu unterstreichen. Das Festival stehe für Weltoffenheit und Toleranz und verstehe sich als Ort der friedlichen Begegnung innerhalb der Metal Community.
Auch hinsichtlich der politischen Grundhaltung findet das W:O:A deutliche Worte. Die Meinungsfreiheit werde unterstützt, Rechtsextremismus trete man entschieden entgegen.
Damit distanziert sich das Festival klar von den geschilderten Vorgängen und stellt gleichzeitig heraus, welche Werte auf dem Wacken Open Air gelten sollen.
Wichtig bleibt dabei die Unterscheidung: Das offizielle Statement bestätigt, dass mehrere Gäste entsprechende Vorfälle gemeldet haben. Aus dem veröffentlichten Text geht jedoch nicht hervor, unter welchen konkreten Umständen die einzelnen Zutrittsverweigerungen erfolgten oder wer dafür verantwortlich war.
Quelle: Offizielles Statement des Wacken Open Air
