Line-Up
- Brendan O’Hare – Vocals, Guitar
- Goose – Guitar, Vocals
- Keith Bennett – Vocals, Bass
- Phil “Fast Phil” Slopak – Drums
Heute darf ich euch ein Debütalbum vorstellen, das pures Dynamit ist. Auf eher umständlichen Wegen fand Rat City Rockers schließlich den Weg zu mir – und für mich gehört diese Scheibe jetzt schon ganz klar zu den Alben des Jahres. Also Kopfhörer auf, Lautstärke nach oben und rein in diese wilde Rock’n’Roll-Achterbahnfahrt.
Die neun Tracks strotzen nur so vor Kraft, Schmutz und ungebändigter Energie. Harte Riffs, donnernde Bässe, hämmernde Drums und verwitterte Vocals, die gefühlt Jahrzehnte voller Chaos, verrauchten Bars und durchzechter Nächte kanalisieren. Vom halsabschneiderischen Opener „Blood In The Water“ über das hymnische „Au Revoir“ bis hin zum mächtigen Closer „Watch It Burn“ liefert die Band ungefilterten, ehrlichen Rock’n’Roll ohne Sicherheitsnetz.
Explosionsartig und mit gewaltigem Druck walzen sich diese Songs durch die Boxen. Sleazy, roh und unbehauen bewegt sich das Ganze irgendwo zwischen AC/DC, Motörhead und Thin Lizzy. Genau diese Mischung aus Dreck, Groove und rotziger Attitüde macht das Album so gefährlich gut.
Und eines ist klar: Dieses Album MUSS laut gehört werden. Erst im höheren Dezibelbereich entfaltet sich diese Urgewalt komplett. Man spürt förmlich den Schweiß an den Clubwänden kleben.
Bassist Keith Bennett bringt die Philosophie der Band perfekt auf den Punkt:
„Wenn du immer noch an Rock’n’Roll glaubst, sind wir genau das Richtige für dich – keine Götter, keine Herren, keine Könige. Rock’n’Roll wird uns befreien.“
Und weiter:
„Wenn du die Nadel in die Vinyl steckst, möchten wir, dass du das Gefühl hast, Teil von etwas Mächtigem, Gefährlichem und Realem zu sein. Das ist die Kraft und der Ruhm des Rock’n’Roll – wir sind nur die Evangelisten.“
Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Für zartbesaitete Hörer ist diese Platte definitiv nichts. Wer jedoch auf ehrlichen, druckvollen und schweißtreibenden Rock’n’Roll steht, bekommt hier ein absolutes Brett serviert, das bei mir garantiert noch viele Runden drehen wird.
Anspieltipps
- Blood In The Water
- Whiskey Queen
- Stealin’
- Au Revoir
- Bad Times
Tracklist
- Blood In The Water
- Whiskey Queen
- Stealin’
- All She Wrote
- Au Revoir
- Looking For Some
- What’s The Problem
- Watch It Burn
- Bad Times
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