Nach seinem Abschied von King Diamond hat sich Gitarrist Andy La Rocque erstmals persönlich zu Wort gemeldet. In einem Statement erklärte er, dass die Trennung nach mehr als 40 Jahren im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt sei und von Respekt sowie Freundschaft geprägt werde.
La Rocque bezeichnete die Band als eine Familie, von der Abschied zu nehmen alles andere als leicht gewesen sei. Gleichzeitig betonte er, dass nun die Zeit gekommen sei, sich neuen Aufgaben zu widmen.
„Eine Familie nach mehr als 40 Jahren voller großartiger Musik, Freundschaften und unvergesslicher Erinnerungen zu verlassen, ist keine leichte Entscheidung. Aber wir haben uns in gegenseitigem Respekt und Freundschaft dazu entschlossen und wünschen uns nur das Beste für die Zukunft.“
Sein Blick richtet sich nun vollständig auf Lex Legion, seine neue Band, für die er künftig Musik schreiben und live auftreten möchte. Zum Abschluss bedankte sich der Gitarrist bei den Fans für ihre langjährige Unterstützung.
King Diamond hatte die Trennung bereits wenige Tage zuvor bekannt gegeben und gleichzeitig bestätigt, dass Gus G. künftig die Gitarrenarbeit übernehmen wird. Der frühere Ozzy Osbourne-Gitarrist und Firewind-Mastermind wird nicht nur live mit der Band auftreten, sondern auch an den kommenden Studioaufnahmen mitwirken.
Während King Diamond damit ein neues Kapitel aufschlägt, konzentriert sich Andy La Rocque auf Lex Legion. Die neue Formation, in der vier Fünftel der klassischen King-Diamond-Besetzung der späten Achtziger vertreten sind, hat kürzlich ihr selbstbetiteltes Debütalbum über MNRK Music Group veröffentlicht.
Damit endet eine der längsten musikalischen Partnerschaften im Heavy Metal – der gegenseitige Respekt zwischen Andy La Rocque und King Diamond bleibt nach den Aussagen beider Seiten jedoch weiterhin bestehen.