Die Hoffnung vieler Fans auf eine Wiedervereinigung von K.K. Downing mit Judas Priest erhält erneut einen Dämpfer. In einem aktuellen Interview erklärte der ehemalige Gitarrist der Band, dass eine Rückkehr derzeit nicht im Interesse der aktuellen Judas-Priest-Mitglieder liege.
Downing sprach dabei offen über die Situation und verwies auf mehrere Faktoren. Neben dem fortgeschrittenen Alter der Beteiligten nannte er insbesondere den Gesundheitszustand von Gitarrist Glenn Tipton, der aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung seit Jahren nicht mehr regulär mit der Band tourt.
„Mit Rob, Ian und den Jungs bei Judas Priest ist es leider so, dass das absolut nicht das ist, was sie wollen.“
Der Gitarrist blickte im Gespräch auch auf die Aufnahme von Judas Priest in die Rock And Roll Hall Of Fame im Jahr 2022 zurück. Damals standen Downing und seine ehemaligen Bandkollegen gemeinsam auf der Bühne und spielten drei Songs, was bei vielen Fans Hoffnungen auf eine dauerhafte Annäherung weckte.
Eine vollständige Reunion scheint jedoch weiterhin unwahrscheinlich.
Die Spannungen reichen bis zu Downings Ausstieg im Jahr 2011 zurück. In den folgenden Jahren kam es mehrfach zu öffentlichen Diskussionen über seine Trennung von der Band. Downing erklärte später, dass er sogar Interesse an einer Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bandjubiläum bekundet habe, die Band jedoch kein Interesse an einer Rückkehr gezeigt habe.
Trotz der bestehenden Differenzen äußerte sich Rob Halford zuletzt respektvoll über seinen ehemaligen Weggefährten. Im Zusammenhang mit der kommenden Judas-Priest-Dokumentation betonte der Sänger, dass K.K. Downing ein unverzichtbarer Teil der Bandgeschichte sei.
„Sein Beitrag zu Judas Priest ist wichtig und unverzichtbar.“
Halford machte gleichzeitig deutlich, dass gegenseitiger Respekt weiterhin vorhanden sei, auch wenn Downing heute kein Mitglied der Band mehr ist.
Damit bleibt die Situation unverändert: Während die Bedeutung von K.K. Downing für die Geschichte von Judas Priest von allen Seiten anerkannt wird, gibt es derzeit keine Hinweise auf eine Rückkehr des Gründungsmitglieds in die Band.