TEXT & FOTOS VANESSA MUELLER
Am 28. August 2026 waren im Sugar Shack im Münchner Werksviertel zwei Musiker zu Gast, deren Namen mit zahlreichen Stationen der internationalen Hard-Rock-Szene verbunden sind: Keith St John und Rowan Robertson präsentierten gemeinsam eine Unplugged-Hard-Rock-Show.
St John kann auf eine umfangreiche musikalische Vita zurückblicken. Zu seinen Stationen und Projekten zählen unter anderem BURNING RAIN, MONTROSE, KINGDOM COME sowie die Las-Vegas-Produktion Raiding the Rock Vault. An seiner Seite stand an diesem Abend Rowan Robertson – jener britische Gitarrist, der bereits als 17-Jähriger zu DIO stieß und auf dem 1990 veröffentlichten Album „Lock Up the Wolves“ zu hören ist. Auch Robertson gehört zur Besetzung von Raiding the Rock Vault.
HARD-ROCK-KLASSIKER IN REDUZIERTER FORM
Statt einer großen elektrischen Produktion setzten St John und Robertson im Sugar Shack auf eine bewusst reduzierte Präsentation. Auf dem Programm standen Rockklassiker sowie Songs aus den jeweiligen Karrieren der beiden Musiker.
Gerade das Unplugged-Format rückte dabei Gesang, Gitarrenspiel und die Songs selbst stärker in den Mittelpunkt. Bekannte Hard-Rock-Nummern bekamen dadurch einen anderen Charakter als bei einer voll verstärkten Bandshow.
Gegen Ende des Konzerts wurde es schließlich noch spontaner: Die ursprünglich geplante Setlist geriet zunehmend in den Hintergrund und St John und Robertson gingen in eine lockere Jam-Session über. Damit bekam der Abschluss des Abends einen ungeplanten und entsprechend unmittelbaren Charakter.
TOUR GEHT NOCH BIS MITTE SEPTEMBER WEITER
Mit München ist die gemeinsame Reise noch nicht beendet. Keith St John und Rowan Robertson sind bis zum 17. September 2026 unterwegs.
Zu den kommenden Terminen gehören am 3. und 4. September zwei Auftritte im Bluesiana Rock Cafe in Velden am Wörthersee.
Der Abend im Sugar Shack zeigte dabei eine andere Seite des Hard Rock: keine riesige Bühne, keine aufwendige Produktion, sondern zwei erfahrene Musiker, ihre Stimmen, Gitarren und Songs – und zum Schluss genügend Freiheit, um die Setlist einfach Setlist sein zu lassen und gemeinsam weiterzuspielen.












