Berliner Thrash zwischen Wahnsinn, Tempo und klassischem Metal-Feuer
Space Parasites gehören zu jenen Bands, die sich innerhalb der hiesigen Heavy-/ bzw. Thrash-Metal-Szene nicht übertrieben behaupten müssen. Seit 2017 aktiv, haben sich die Berliner von den ersten DIY-Veröffentlichungen über „Raw And Violent“ bis hin zu „The Spellbound Witch“ konsequent in Richtung eines eigenen, düsteren Klangbildes entwickelt. Mit „Make Me Evil“steht nun ein Album bereit, das den Hexen-, Horror- und Wahnsinnskosmos der Band weiter ausbaut und musikalisch noch geschlossener wirkt. Die Platte ist roh, schnell, spielfreudig und besitzt genug klassische Heavy-Metal-DNA, um nicht nur als reiner Thrash-Durchlauf verstanden zu werden.
Albumstream: Space Parasites – Make Me Evil
https://www.youtube.com/watch?v=DjvWf–QPdk
Dunkle Rituale statt gemütlicher Anlaufphase
Das kurze „Intro“ bereitet den Boden mit unheilvoller Stimmung, bevor der Titelsong „Make Me Evil“ die eigentliche Richtung vorgibt. Die Band arbeitet hier nicht mit langer Vorrede, sondern legt sofort los: Gitarren nach vorne, Gesang im Zentrum, Rhythmusarbeit auf Zug. Die Nummer ist aufgebaut auf einem Fundament aus druckvollen, tight gespielten Drums und sattem Bass, der die Grundmusik trägt und den Gitarren genug Raum für ihre Attacken lässt.
Nadine „Danger Dine“ Beise prägt den Song sofort. Ihre Stimme ist kein gewöhnlicher Thrash-Gesang, sondern eher eine Mischung aus Anrufung, Furor und theatralischer Bosheit. Sie singt nicht glatt, sondern schneidend, kratzig und bewusst überzeichnet. Genau dadurch bekommt „Make Me Evil“ einen hohen Wiedererkennungswert. Das wird nicht jeden Hörer sofort abholen, aber es gibt der Band ein klares Gesicht.
Gitarrenarbeit mit viel Bewegung
Mit „Bedeviled Witch“ zieht das Album weiter an. Der Song gehört zu den stärksten Momenten der Platte, weil hier alles sehr gut ineinandergreift: schnelle Riffs, klassische Heavy-Metal-Melodien, ein treibendes Schlagzeug und ein Refrain, der sich in den Kopf arbeitet. Sebastian „Iron“ Daschke und Matti Massaker bilden ein Gitarrenduo, das nicht nur Geschwindigkeit liefert, sondern auch Struktur.
Die Gitarren sägen nicht einfach durchgehend geradeaus, sondern setzen immer wieder kleine melodische Verschiebungen, Soli und rhythmische Wendungen ein. Dadurch wirkt das Album lebendiger, als es bei vielen reinen Old-School-Thrash-Veröffentlichungen der Fall ist. Besonders stark ist, dass beide Gitarren nicht gegeneinander arbeiten. Das Material bleibt dicht, aber nicht undurchsichtig.
Video: Space Parasites – Bedeviled Witch
https://www.youtube.com/watch?v=5Eoc6kmrXK0
„Neckwrecker“ macht seinem Namen Ehre
„Neckwrecker“ ist der wahrscheinlich direkteste Song des Albums. Die Nummer wirkt wie für den Live-Einsatz geschrieben: kurzer Anlauf, schnelle Drums, harte Gitarrenführung und ein Aufbau, der sofort Bewegung verlangt. Hier geht es weniger um Atmosphäre als um Körperlichkeit. Der Song drückt, schiebt und lässt kaum Luft.
Auch hier funktioniert das Zusammenspiel aus Rhythmusgruppe und Gitarren sehr gut. T-Moe Terror sorgt am Bass für einen satten Untergrund, der den Song zusammenhält, während Zaske am Schlagzeug die Geschwindigkeit mit sauberer Kontrolle antreibt. Gerade in einem Stück wie „Neckwrecker“ merkt man, wie wichtig dieses Fundament aus Drums und Bass ist. Ohne diese stabile Basis würden die Gitarren deutlich weniger Wirkung entfalten.
Galoppierender Druck in „Hellbound“
„Hellbound“ bringt etwas mehr Heavy-Metal-Groove ins Album. Die Nummer galoppiert nach vorne, ohne den Thrash-Anteil zu verlieren. Hier zeigt sich eine Stärke von Space Parasites: Die Band kann Geschwindigkeit und klassische Metal-Struktur verbinden, ohne dass der Song in zwei Richtungen auseinanderfällt.
Die Gitarrenarbeit besitzt hier viel Energie, aber auch genug Kontrolle. Die Rhythmusgitarre gibt dem Song den nötigen Schub, während die Leadparts für zusätzliche Farbe sorgen. Danger Dine legt darüber eine Stimme, die mehr wie eine Anführerin eines dunklen Rituals wirkt als wie eine klassische Metalsängerin. Das passt zur Atmosphäre des Albums, das immer wieder mit Hexenmotiven, Fluchbildern, innerem Verfall und Horror arbeitet.
„How Often“ als bewusster Kontrast
Mit „How Often“ nehmen Space Parasites das Tempo spürbar zurück. Der Song ist kein Bruch im Sinne einer Ballade, aber er öffnet das Album an einer wichtigen Stelle. Nach den schnellen und ruppigen Nummern davor bekommt das Material mehr Melodie, mehr Raum und eine etwas nachdenklichere Farbe.
Gerade hier zeigt sich, dass die Band nicht nur über Tempo funktioniert. Das Stück ist aufgebaut auf einem ruhigeren Fundament aus kontrollierten Drums und warmem Bass, während die Gitarren mehr Atmosphäre als pure Angriffslust liefern. Der Song wird nicht jedem Fan der schnellen Seite sofort als Highlight erscheinen, ist aber wichtig für den Albumfluss. Er verhindert, dass „Make Me Evil“ nach der ersten Hälfte zu gleichförmig wirkt.
„Monster“ zwischen Wahnsinn und Rhythmuswechseln
„Monster“ bringt die dunklere, fast zerrissene Seite der Band stärker nach vorne. Der Song wirkt unruhiger, aggressiver und stärker auf innere Spannung gebaut. Hier spielen Space Parasites mit Wechseln, die dem Stück eine leicht chaotische Wirkung geben, ohne dass die Kontrolle verloren geht.
Besonders das Schlagzeug verdient hier Aufmerksamkeit. Zaske arbeitet nicht nur als Tempogeber, sondern setzt viele Akzente, die den Song immer wieder neu anschieben. Dazu kommt T-Moe Terror, dessen Bass dem Stück Gewicht gibt und verhindert, dass die hektischeren Passagen zu dünn wirken. Monster lebt von dieser Verbindung aus Druck, Unruhe und giftigem Gesang.
„Tarot“ und die Magie der alten Schule
„Tarot“ gehört zu den Songs, die besonders stark im klassischen Metal verwurzelt sind. Die Nummer besitzt eine unheilvolle Grundstimmung, arbeitet mit eingängigen Riffs und baut ihre Wirkung eher über Atmosphäre als über reine Geschwindigkeit auf. Das passt hervorragend zum thematischen Rahmen des Albums.
Hier sind die Gitarren von Iron Daschke und Matti Massaker besonders überzeugend. Sie liefern keine überladene Technikshow, sondern arbeiten mit klaren Linien, die sofort greifen. Tarot besitzt dadurch eine sehr eigene Farbe innerhalb des Albums. Der Song wirkt wie ein dunkles Kartenbild, bei dem jede neue Passage eine weitere bedrohliche Szene öffnet.
„Hostiles“ bringt Ernsthaftigkeit ins Spiel
Mit „Hostiles“ wird das Album härter im Tonfall. Während viele Songs ihre Horror- und Hexenästhetik mit sichtbarer Spielfreude verbinden, wirkt diese Nummer ernster und deutlich bedrohlicher. Der Song arbeitet mit Bildern von Gewalt, Feindseligkeit und menschlicher Grausamkeit. Das gibt der Platte an dieser Stelle mehr Gewicht.
Musikalisch bleibt Hostiles schnell und druckvoll. Die Gitarren treiben nach vorne, der Bass hält den Untergrund fest, und die Drums setzen konsequent nach. Gerade diese Verbindung aus inhaltlicher Schwere und musikalischem Tempo macht den Song zu einem der markanteren Stücke der zweiten Albumhälfte.
„Fortress“ mit eigener Farbe
„Fortress“ nimmt sich etwas mehr Raum und wirkt weniger geradlinig als manche vorherige Nummer. Der Song besitzt eine leicht eigenwillige Atmosphäre und zeigt, dass Space Parasites auch in der späten Albumphase noch neue Farben setzen können. Kleine Details in der Gitarrenführung und im Aufbau geben dem Stück Charakter.
Die Nummer steht auf einem satten Bassfundament, über dem die Gitarren breiter arbeiten dürfen. Das Schlagzeug hält den Song in Bewegung, ohne ihn zu hetzen. Dadurch wirkt Fortress etwas schwerer und massiver als die schnellen Brecher, aber nicht träge. Ein Song, der nicht sofort alles preisgibt, aber bei mehreren Durchläufen wächst.
„She“ als starker Abschluss
Mit „She“ endet das Album sehr gelungen. Der Song beginnt mit einer atmosphärischeren Gitarrenfarbe und entwickelt sich dann zu einem kräftigen Heavy-/Thrash-Metal-Finale. Hier bündelt die Band noch einmal viele ihrer Stärken: dunkle Stimmung, griffige Riffs, markanter Gesang und ein Rhythmusfundament, das den Song stabil trägt.
Als Abschluss funktioniert „She“ besonders gut, weil die Nummer nicht wie ein übrig gebliebener Rest wirkt. Sie hat einen eigenen Spannungsbogen und rundet das Album sauber ab. Danger Dine bringt noch einmal viel Präsenz in die Vocals, während die Gitarren genug melodischen Gehalt liefern, um den Song im Gedächtnis zu verankern.
Bandgefüge und musikalische Leistung
Die Besetzung von Space Parasites arbeitet auf „Make Me Evil“ sehr geschlossen. Nadine „Danger Dine“ Beise ist dabei der auffälligste Faktor. Ihre Stimme ist rau, hochgezogen, giftig und bewusst theatralisch. Man kann sie als polarisierendes Element sehen, aber genau dadurch hebt sich die Band von vielen Genre-Kollegen ab. Sie klingt nicht austauschbar.
Sebastian „Iron“ Daschke und Matti Massaker liefern an den Gitarren die tragende Arbeit. Ihre Riffs sind schnell, präzise und klassisch genug, um Heavy-Metal-Fans abzuholen, aber aggressiv genug, um die Thrash-Seite der Band zu bedienen. Die Soli sitzen meistens songdienlich, ohne den Fluss der Stücke zu zerreißen.
T-Moe Terror am Bass ist ein klarer Pluspunkt. Sein Spiel macht die Grundmusik nicht nur voller, sondern gibt den Songs Körper. Gerade in schnelleren Stücken wie „Neckwrecker“ oder „Hostiles“ verhindert der Bass, dass alles nur aus Gitarren und Stimme besteht. Zaske am Schlagzeug liefert dazu druckvolle, tight gespielte Arbeit, die dem Album viel Schub gibt.
Produktion und Sound
Aufgenommen wurde „Make Me Evil“ im Gernhart Studio bei Martin Buchwalter. Der Sound passt sehr gut zur Band. Das Album klingt kräftig und organisch, aber nicht künstlich glattgezogen. Die Gitarren haben Schärfe, die Drums drücken ordentlich, der Bass bleibt präsent, und der Gesang steht weit vorne im Mix.
Besonders angenehm ist, dass die Produktion nicht versucht, den Underground-Charakter der Band zu verstecken. Space Parasites klingen rau, aber nicht schlampig. Die Songs besitzen genug Klarheit, damit Riffs, Rhythmuswechsel und Soli sauber wahrnehmbar bleiben. Gleichzeitig bleibt der rohe Charakter erhalten, der für diese Art von Heavy-/Thrash-Metal wichtig ist.
Wo der Fluch noch stärker wirken könnte
Ganz ohne Schwächen bleibt „Make Me Evil“ nicht. Einige Songs bewegen sich sehr bewusst in bekannten Heavy-/Thrash-Metal-Bahnen, und nicht jede Nummer setzt einen gleich starken eigenen Akzent. Außerdem wird der Gesang von Danger Dine nicht jeden Hörer sofort überzeugen. Ihre Stimme ist extrem markant und klar Teil des Konzepts, aber eben auch der Faktor, an dem sich die Geister scheiden können.
Auch „How Often“ dürfte unterschiedlich aufgenommen werden. Der Song bringt wichtige Abwechslung, wirkt im direkten Umfeld der schnelleren Stücke aber etwas weniger zwingend. Trotzdem ist genau dieser Versuch, das Tempo zu variieren, grundsätzlich richtig. Ohne solche Momente wäre das Album weniger dynamisch.
Fazit
„Make Me Evil“ ist ein starkes Heavy-/Thrash-Metal-Album mit dunkler Horror-Atmosphäre, viel Spielfreude und einer Frontstimme, die man sofort wiedererkennt. Space Parasites erfinden das Genre nicht neu, liefern aber eine druckvolle, sauber gespielte und charakterstarke Platte, die besonders dann überzeugt, wenn Gitarren, Bass und Drums gemeinsam nach vorne arbeiten.
Wertung
7 von 10 Punkten
Anspieltipps
Make Me Evil
Bedeviled Witch
Neckwrecker
Tarot
She
Tracklist
01. Intro
02. Make Me Evil
03. Bedeviled Witch
04. Neckwrecker
05. Hellbound
06. How Often
07. Monster
08. Tarot
09. Hostiles
10. Fortress
11. She
Credits
Nadine „Danger Dine“ Beise – Gesang
Sebastian „Iron“ Daschke – Lead & Rhythmusgitarre
Matti Massaker – Rhythmus- & Leadgitarre
T-Moe Terror – Bass
Zaske – Schlagzeug
Artwork: Sebastian „Iron“ Daschke
Links
Space Parasites – Offizielle Webseite:
https://www.spaceparasites.de/
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Make Me Evil bei Spotify:
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Make Me Evil bei Bandcamp:
https://fetznerdeathrecords.bandcamp.com/album/space-parasites-make-me-evil

REVIEW | SPACE PARASITES – MAKE ME EVIL
Berlin Thrash Between Madness, Speed and Classic Metal Fire
Space Parasites belong to that category of bands within the German heavy and thrash metal scene that don’t need to shout the loudest to make an impact. Active since 2017, the Berlin-based outfit has steadily evolved from their early DIY releases through Raw And Violent and The Spellbound Witch toward a darker and more distinctive musical identity. With Make Me Evil, the band expands its universe of witches, horror, madness and dark rituals while delivering their most cohesive and focused album to date. Raw, fast and full of energy, the record carries enough classic heavy metal DNA to be appreciated as far more than just another thrash metal release.
Dark Rituals Instead of a Gentle Introduction
The short Intro sets the stage with an ominous atmosphere before the title track Make Me Evil establishes the album’s direction. There is no lengthy warm-up here. The guitars attack immediately, the vocals take center stage, and the rhythm section drives everything forward. Tight drumming and a powerful bass foundation create the perfect platform for the guitar assault.
Vocalist Nadine „Danger Dine“ Beise instantly defines the album’s personality. Her voice is far from conventional thrash metal singing. Instead, it feels like a combination of invocation, fury and theatrical wickedness. Sharp, rough and deliberately exaggerated, her performance gives Make Me Evil a unique identity. It may not appeal to every listener immediately, but it undoubtedly gives the band a recognizable face.
Guitar Work Full of Movement and Character
With Bedeviled Witch, the album gains even more momentum. It stands among the strongest tracks on the record thanks to its combination of fast riffs, classic heavy metal melodies, driving drums and a memorable chorus. Guitarists Sebastian „Iron“ Daschke and Matti Massaker form a duo that delivers not only speed but also structure and variety.
Rather than simply charging forward nonstop, the guitars constantly introduce melodic twists, solos and rhythmic variations. This approach makes the album feel more dynamic than many traditional old-school thrash releases. Most importantly, both guitarists work together instead of competing against each other, creating a dense yet transparent sound.
Neckwrecker Lives Up to Its Name
Neckwrecker is probably the album’s most direct attack. It sounds tailor-made for the live stage: quick start, rapid-fire drumming, aggressive guitar work and a structure that demands movement. Atmosphere takes a back seat here as pure physical impact becomes the main objective. The song pushes relentlessly forward without offering much room to breathe.
Bassist T-Moe Terror provides a massive low-end foundation while drummer Zaske controls the speed with precision and confidence. Tracks like Neckwrecker demonstrate how essential the rhythm section is to the band’s overall power.
Galloping Power in Hellbound
Hellbound introduces a stronger traditional heavy metal groove while maintaining the album’s thrash metal backbone. Here, Space Parasites showcase one of their greatest strengths: the ability to combine speed and classic metal structures without losing focus. The guitars remain energetic yet controlled, while Danger Dine sounds less like a traditional metal singer and more like the leader of a dark ritual.
How Often Provides Contrast
With How Often, Space Parasites deliberately reduce the tempo. The song is not a ballad, but it opens up the album at exactly the right moment. Following several fast and aggressive tracks, it introduces more melody, atmosphere and breathing space. It proves that the band is capable of more than just speed and aggression.
Monster Balances Madness and Tension
Monster embraces the band’s darker and more chaotic side. Built on tension, shifting dynamics and a sense of controlled instability, the track never loses direction despite its unpredictable nature. Zaske’s drumming deserves particular praise here, constantly pushing the song forward through carefully placed accents.
Tarot and the Magic of Classic Metal
One of the album’s strongest traditional metal moments arrives with Tarot. Rather than relying purely on speed, the song builds its power through atmosphere, memorable riffs and a dark underlying mood. The guitar work shines especially brightly here, proving that effective songwriting often means restraint rather than excess.
Hostiles Brings a More Serious Tone
While many tracks combine horror themes with a noticeable sense of fun, Hostiles feels significantly darker and more threatening. Themes of violence, hostility and human cruelty add weight to the album. Musically, however, the song remains fast, aggressive and highly effective.
Fortress Adds Another Layer
Fortress takes a slightly different path, allowing more room for atmosphere and subtle detail. The song feels heavier and more massive than some of the faster tracks while remaining engaging and energetic. It reveals more of its strengths with repeated listens.
She Closes the Album Strongly
The album concludes with She, a track that successfully combines many of the band’s greatest strengths: dark atmosphere, memorable riffs, distinctive vocals and a powerful rhythm section. Rather than feeling like an afterthought, She provides a satisfying and well-constructed finale.
Performance and Production
The entire lineup performs as a unified force throughout Make Me Evil. Danger Dine remains the most distinctive element, while Iron Daschke and Matti Massaker deliver strong, classic-inspired riff work that appeals equally to heavy metal and thrash metal fans. T-Moe Terror’s bass playing adds weight and depth, while Zaske’s drumming supplies consistent power and precision.
Recorded at Gernhart Studio with Martin Buchwalter, the album benefits from a production that sounds powerful and organic without sacrificing the band’s underground character. The guitars cut sharply, the drums hit hard, the bass remains clearly audible and the vocals sit prominently in the mix.
Final Verdict
Make Me Evil is a strong heavy/thrash metal album filled with dark horror atmospheres, energetic performances and a frontwoman whose voice is impossible to mistake for anyone else. Space Parasites do not reinvent the genre, but they deliver a powerful, well-played and highly recognizable record that succeeds whenever guitars, bass and drums unite to drive relentlessly forward.
Rating
7/10
Recommended Tracks
- Make Me Evil
- Bedeviled Witch
- Neckwrecker
- Tarot
- She