DUNKLER, MELODISCHER UND ATMOSPHÄRISCHER: SARCATOR VERÖFFENTLICHEN MIT „IN SEARCH OF OBLIVION“ DIE NÄCHSTE SINGLE AUS IHREM KOMMENDEN VIERTEN STUDIOALBUM „THE ONES WE FOLLOW“. DIE PLATTE ERSCHEINT AM 30. OKTOBER 2026 ÜBER REIGNING PHOENIX MUSIC.
Nach dem Titeltrack „The Ones We Follow“ legen die schwedischen Metaller Sarcator nach. Zur neuen Single „In Search Of Oblivion“ wurde gleichzeitig ein Videoclip veröffentlicht.
Und der zeigt eine Seite der Band, die deutlich über ihre Extreme-Metal-Wurzeln hinausgeht.
„In Search Of Oblivion“ verbindet dunkle, hypnotische Passagen mit großen Melodien, mächtigen Hooks und einer fast cineastischen Atmosphäre. Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit Besessenheit, Selbstzerstörung und Veränderung.
Zwischen Metallica, Danzig und The Sisters Of Mercy
Besonders interessant ist, welche musikalischen Bezugspunkte Gitarrist und Sänger Mateo Tervonen für den Song nennt.
Für ihn ist „In Search Of Oblivion“ gewissermaßen die Powerballade des Albums. Die Gitarrenarbeit sei stark von den Balladen Danzigs beeinflusst, während Schlagzeug und Groove ihre Inspiration aus der Metallica-Ära der 1990er Jahre mit Produzent Bob Rock beziehen.
Doch damit nicht genug. In den ruhigeren Passagen tauchen laut Tervonen auch Einflüsse von The Sisters Of Mercy und The Cure auf.
Trotz dieser melancholischen Elemente sollte der Song ganz bewusst groß und bombastisch werden. Die Texte sollen dem Hörer ein Gefühl von Stärke vermitteln – ähnlich wie bei einem klassischen Arena-Rock-Song.
Damit vereint „In Search Of Oblivion“ zwei scheinbare Gegensätze: Es ist nach Aussage Tervonens der bewusst pompöseste Metal-Song der Platte und gleichzeitig derjenige, der einer Ballade am nächsten kommt.
Sarcator definieren ihren eigenen Sound
Mit „The Ones We Follow“ wollen Sarcator offenbar einen entscheidenden Schritt in ihrer Entwicklung vollziehen.
Statt sich weiterhin Gedanken darüber zu machen, in welche Schublade ihre Musik gehört, stellt die Band inzwischen eine wesentlich einfachere Frage:
Was dient dem Song?
Diese Herangehensweise ermöglicht Sarcator, unterschiedlichste Elemente miteinander zu verbinden. Punk-Attitüde trifft auf Gothic-Atmosphäre, klassischen Heavy Metal, Dark Rock und die Intensität des Extreme Metal.
Die Band selbst bezeichnet das Ergebnis schlicht als „Death’s Rock“.
Dabei soll es weniger um die Erfindung eines weiteren Subgenres gehen als vielmehr um eine Beschreibung der eigenen musikalischen Identität.
Vom schwedischen Underground auf größere Bühnen
Sarcator haben sich in den vergangenen Jahren einen Namen als eine der aufstrebenden jungen Heavy-Bands Skandinaviens gemacht.
Die Schweden erhielten Nominierungen für den schwedischen Musikpreis P3 Guld sowie die Grammis und standen bereits gemeinsam mit Bands wie Hellripper, 1349 und Midnight auf der Bühne.
Mit Linus Edmarker am Bass geht die Band nun in die nächste Phase ihrer Geschichte.
„The Ones We Follow“ soll dabei keinen nostalgischen Blick zurück darstellen. Vielmehr wollen Sarcator ihre verschiedenen musikalischen Einflüsse erstmals mit einer klar definierten eigenen Identität zusammenführen.
„The Ones We Follow“ – Tracklist
- The Ones We Follow
- The Underground Streets
- You Gotta Possess Me
- In Search Of Oblivion
- Rotting Chapels
- Bleeding Ages
- Volatile Insight
- Ain’t Fit To Live
- Wasteland Strider
- Wanderlust
Sarcator live 2026
Am 24. September spielen Sarcator im Plan B in Malmö gemeinsam mit Hellripper und Necrofier. Einen Tag später geht es ins Treibsand nach Lübeck, bevor am 26. September das Coast Rock Festival in Emden folgt.
Weitere Auftritte führen die Band nach Sandviken, Stockholm und Malta. Am 6. November steigt im Kollektivet Livet in Stockholm gemeinsam mit Zadism die Album-Release-Show. Das Konzertjahr endet am 19. Dezember im Monument in Göteborg zusammen mit The Crown.
Mit „In Search Of Oblivion“ machen Sarcator jedenfalls deutlich, dass auf ihrem vierten Album mehr zu erwarten ist als kompromisslose Härte.
Danzig, 90er-Metallica, Sisters Of Mercy und The Cure in einem Sarcator-Song? Das klingt auf dem Papier ungewöhnlich – und genau deshalb dürfte „The Ones We Follow“ interessant werden.
„The Ones We Follow“ erscheint am 30. Oktober 2026 über Reigning Phoenix Music.
