Mal Hand aufs Herz.
Viele Underground-Shows kosten gerade einmal 10 bis 20 Euro Eintritt.
Dafür bekommt man mehrere Bands, entdeckt vielleicht seine nächste Lieblingsband und unterstützt direkt die Clubs, Veranstalter und Musiker, die unsere Szene am Leben halten.
Trotzdem kämpfen immer mehr kleine Konzerte mit enttäuschenden Besucherzahlen.
Warum?
Liegt es an Social Media?
Sind wir inzwischen so daran gewöhnt, Musik in 30-Sekunden-Clips zu konsumieren, dass wir uns nicht mehr die Zeit nehmen, einer unbekannten Band eine echte Chance zu geben?
Oder wollen viele nur noch die großen Namen sehen?
200 Euro für ein Stadionkonzert sind oft kein Problem. Aber bei 15 Euro für eine lokale Show wird plötzlich überlegt.
Liegt es am Geld?
Am Sprit?
An den Getränkepreisen?
Oder sind wir schlicht bequemer geworden und das Sofa gewinnt mittlerweile gegen den Konzertsaal?
Das Ironische daran:
Fast jeder Rock- und Metalfan erzählt gerne die Geschichte, wie er „damals“ eine völlig unbekannte Band live gesehen hat, die Jahre später riesig wurde.
Doch solche Geschichten entstehen nur, wenn man überhaupt hingeht.
Deshalb interessiert uns eure Meinung:
Warum besucht ihr kleine Konzerte?
Oder warum tut ihr es nicht?
Keine falschen Antworten.
Keine Schuldzuweisungen.
Einfach ehrliche Meinungen.
Diskussion eröffnet.
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